Tukar, Tarookesh der Oth'a'nar

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Tukar, Tarookesh der Oth'a'nar

Beitrag von ~Erec/ Tukar~ am Sa Jun 18, 2016 12:25 am


Ich bin Tukar. Tarookesh der O'tha'na. Den Namen trage ich mit Stolz.
Wie üblich in unserer Familie bin ich ein Krieger, ein Tarookesh.
Mein Vater war Rokter Schildramme, Tarookesh der Oht'a'nar.
Meine Mutter brachte mich während eines kalten Winters zur Welt. Mein Vater, ebenfalls ein O'tha'na, (Onkel von Spyrak dem Dreispalter) weihte mich den Göttern wie es die Ahnen taten, im Gebirgsbach vor unserer Feste.

Ich wuchs bald heran. Ließ nie Ärger aus und nahm jeden Streit an.
Man erzog mich zu Bodenständigkeit, Stolz, Ehre, Mut und Ehrlichkeit.
Mein Vetter Spyrak, welcher ein großer Krieger und Wächter werden sollte, war ein paar Winter älter als ich.
Wir wuchsen gemeinsam auf und bekamen die gleiche Ausbildung.
Während die meisten auf die Jagd gingen, zog ich auf Raubzüge anderer Raks mit. Ich vergoss viel Blut und bald wurde aus meinem Handwerk Kunst.
War ich einmal nicht auf Beutezug, trainierte ich, hielt mich an heiligen Orten auf, oder sah unseren Handwerkern bei ihrem Werke zu.
Neben der Kunst der Schlachten, faszinierte mich deren Werk, auch wenn es mir nicht gerade liegt.
Ich denke, manche Dinge sind einfach bewundernswert, seien es die Götter, oder unseren Taten, welche wir mit ihnen Vollbringen mögen. Und ich denke wir sollten beides würdigen.

Die Schlacht braucht Kämpfer. Und so einer will ich sein. Ich bin ein O'tha'na und mein Blut, oder das meiner Feinde und das der Heiden möge für Drashin fließen, meine Waffe durch Bulkara stehts das Ziel treffen. Maralla soll dies bezeugen und Otahr mich nicht sehr bald rufen.

Zuletzt sog es mich in die Einsamkeit, nach einem letzten großen Raubzug. Da erreichte mich die Nachricht wir sollten alle neues Land erkunden. Nachsehen was es woanders, jenseits des Nordens zu holen gibt.
Spyrak sei mit einer Gruppe aufgebrochen. Nun werde ich mich auf den Weg machen ihm zu folgen, um den Rak der ersten Jägerin Rashaan zu bereichern.

Bis ich Rashaan's Rak endlich fand, verging jedoch noch einige Zeit.
Zuerst musste ich eine Möglichkeit finden in den Süden zu gelangen. Der Rak schaffte es wohl mit einem Fremdländer über das große Wasser.
Ich fand allerdings einen Fischer der mich mitnahm.
Nach der Überfahrt der anderen wagten auch andere sich weiter.
Der Fischer konnte im Süden auch seine Waren verkaufen, so gelangte ich auf meinem Weg ein gutes Stück weiter.
Nun begann meine Suche.
Um zu überleben musste ich Jagen. Da ich ein beschissener Jäger bin, machte ich als Söldner weiter. Zumindest konnte ich so regelmäßig etwas zu Essen kaufen.
Oder ich beschaffte es mir von denen die sowieso genug hatten. Nunja, sie hatten genug. Ich nahm ihnen alles.
Das geschah dann auch mit denen die nicht zahlen konnten, oder wollten.
So kam ich sogar an neue Rüstungsteile. Mögen mich die anderen doch verspotten, der Stahl schützt. Was hätte ich dem hohen Herr sonst noch nehmen sollen als sein Leben.

Irgendwann, als ich den Kopf eines Menschenhändlers besorgen wollte, überraschte mich ein Trupp Krieger.
Mein Vetter unter ihnen.
So schloss ich mich dem Rak an.
Dieser zieht umher, mit anderen Fremdländern. Die Gruppe nennt sich die Vagabunden. Mir gefallen ihre Prinzipien nicht gänzlich, aber ich hatte keine Wahl, muss beim Rak bleiben.


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