Jorin Blauohr - Ex-Offiziersanwärter, Ex-Pirat, Ex-Söldner, Vagabund

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Jorin Blauohr - Ex-Offiziersanwärter, Ex-Pirat, Ex-Söldner, Vagabund

Beitrag von Jorin Blauohr am Di Jun 30, 2015 2:02 am

Mein Name ist Eric Sharpe, doch mittlerweile nennt man mich nur noch Jorin Blauohr.
Ich bin der Bastard eines Marineoffiziers. Meine Mutter starb bei meiner Geburt, weshalb hab ich nie erfahren. Unter dem Bestreben meines Vaters unterlief ich ebenfalls einer Ausbildung zum Offizier.
Alles lief gut bis unser Schiff angegriffen wurde und mein Vater starb. Ich habe es geschafft das Schiff wieder nach Hause zu bringen, wurde dann jedoch unehrenhaft aus der Offiziersakademie geschmissen. Im Endeffekt hatte ich nur wegen dem Schutz und dem Rang meines Vaters dort studieren können.
Jahre trieb ich mich herum. Wanderte von Hafen zu Hafen und verdiente mit den unterschiedlichsten Aufgaben kleines Geld. Nach 6 Jahre traf ich dann auf Jorin, den fröhlichen Bauernjungen. Er zog mich aus meinem Elend. Zusammen reisten wir eine Weile durch die Gegend, bis wir schließlich in einen Hinterhalt, seitens der Akademie gerieten. Im Kampf verlor Jorin sein Leben. Um seiner zu Gedenken und selbst unterzutauchen nahm ich seinen Namen und sein Schwert an mich.
Es dauerte nicht lange bis ich wieder Mut gefasst hatte und so heuerte ich auf einem Piratenschiff an. An Bord der Santa Slave wurde ich zum Steuermann und Navigator. Zusammen machten wir die Meere unsicher. Kämpften, raubten und genossen unsere Freiheit. Die Crew war unterschiedlich wie sie nur sein konnte. Ich versuchte die Stimme der Vernunft zu übernehmen, auch wenn dies nicht oft durchkam.
Im Laufe meine Zeit betraten wir zwei Male die Drachenlande. Ich hatte schon von Jorin von ihnen gehört. Wir kämpften für den blauen Drachen und schließlich für den Grünen, auch wenn uns seine Ideale nicht immer gefielen. So überstanden wir wilde Saufgelage, Kämpfe mit Orks und anderem Getier und jede große Schlacht.
Doch mit den Drachenlanden kam auch das Unglück. Kurz vor der ersten Reise zu den Drachenlanden, sprang unser Kapitän im Suff von Bord. Auch der Smutje desertierte und schlussendlich kamen wir ausgehungert und ohne Führung an. Es brach ein Kampf um die Führung aus. Viele Streitereien folgten und zum Schluss erreichte auch mich das Übel.
Es hatte ruhig angefangen, doch plötzlich wurden wir von Lager des Chaos ergriffen. Zusammen mit dem Kapitän und einem unbekannten Dritten wurde ich genötigt in den Kampfkreis zu steigen. Es war blutig und schlussendlich wurde ich von meinem Kapitän verraten. Er hatte nur an sein eigenes Leben gedacht (nicht ernst nehmen Razz). Er ließ mich schwer verletzt und in den Händen der Chaoslageristen zurück. Sie quälten mich, so unsagbar schlimm, dass ich nur unter meinen letzten Kräften zurück ins Grüne Lager kriechen konnte. Meine Welt war zerstört. Mühe voll konnten mich die fähigsten Heiler des Lagers, wieder zusammenflicken, doch der Schaden war gemacht. Ich hatte mein Ohr verloren und nur mit Trollblut war es den Heilern möglich, es nachwachsen zu lassen.
Zuerst hatte sich nicht viel verändert. Nach der schmerzvollen Heilung war mir nur ein blaues Ohr als Erinnerung daran geblieben. Scheinbar war ich sonst der Alte geblieben.
Die Tage in den Drachenlanden gingen zu Ende und so brach die Santa Slave wieder auf. Über Wochen war alles wie in alten Zeiten, doch mit der Zeit kam ein anderes Gefühl in mir auf. Es war eine Aggression, die ich nicht kannte. Sie wurde so groß, dass ich mich eines Tages nicht mehr beherrschen konnte und so einen alten Weggefährten köpfte. Ich hatte meinen Guten Willen verloren.
Die Zeit verging und es wurde nicht besser, es wurde schlechter. Zusätzlich verlernte ich mein Handwerk. Ich wusste nicht warum, aber es fühlte sich Fremd an.
Auch die Crew sah mich nur noch mit Argwohn an und so beschloss ich beim nächsten Landgang die Crew zu verlassen.
Alles was mir geblieben war, war mein alter Mantel, mein Schwert und ein Buch aus meiner Zeit als Offizier.
Ich reiste lange durch die Gegend und machte mich als Söldner. Verdiente Geld mit jedweder Arbeit und verlor somit jeden Rest meines alten Charakters.
Auf meinen Reisen fing ich an zu Schreiben. Es war nicht sehr geschickt und auch nicht kreativ und doch beschäftigte es mich.
Nach einiger Zeit des Reisens traf ich schließlich auf eine Gruppe. Es waren größtenteils Barbaren, doch auch einige Handelsleute, Diebe und sogar eine kleine Gruppe Assassinen waren unter ihnen.
Um ihren Drohungen auszuweichen schloss ich mich ihnen an. Es war zu der Zeit nützlich und auch heute weiß ich nicht was ich von ihren Idealen halten soll.



Ich bin verschlossen, abweisend und rede selten. Von meiner Vergangenheit habe ich kaum einem erzählt und so glauben manche ich wäre Händler. Vom Gegenteil konnte ich die dummen Barbaren nicht überzeugen.
Im allgemeinen beobachte ich viel, bin ruhig, aber auch ungeduldig und schreibe das Geschehen meiner Gruppe auf. Oft gebe ich auch herausfordernde bzw. beleidigende Kommentar ab, die mich häuft fast um Kopf und Kragen bring.

Jorin Blauohr
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