Spyrak der Dreispalter, Schützer des Stammes, Familienmitglied der O´tha´na

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Spyrak der Dreispalter, Schützer des Stammes, Familienmitglied der O´tha´na

Beitrag von -Spyrak- am Mo Jun 08, 2015 1:55 pm

Mein Name ist Spyrak
Ich bin ein Mitglied der Famlilie der O´tha´na, die schon seit Generationen ihr Symbol durchgesetzt haben.  
Schon immer war meine Familie, die in der südlichsten der Barbarenfestungen lebt und schon immer gelebt hat, für ihre Künste bei der Jagd und beim Kriege bekannt.
Mein Vater, Greskor, Clanführer der O´tha´na, war der bekannte Befreier der Aurakul-Belagerung.
So lebte ich schon immer im Schatten meiner eigenen Familie.
Es war meine Bestimmung und meine Verpflichtung, den Ruf meiner Familie fortzusetzen, als Krieger des Stammes.
So begann schon frühe die Ausbildung und ich verbrachte mein Leben voller blinden Eifer, besser zu werden als all die anderen Krieger der O´tha´na!
Als ich meinen Achtzehnten Sommer erlebte rief mich mein Vater zu ihm.
Bis dort hin habe ich schon viele Jagten hinter mir und schon in der ein oder anderen Schlacht Blut vergossen.
Doch mein Vater hielt mir inne, das ganz egal wie erfolgreich ich sein würde, wahre Ehre und einen wahren Ruf würde ich nur für Taten bekommen, die kein Anderer zuvor verrichtete.

Schließlich kamen die Fremde in die Stadt, mehr Gefangene als freie Reisende. Doch sie versprachen Viel. Unser Herrscher schenkte ihnen wenig Aufmerksamkeit. Doch die Schamanen meines Stammes erkannten den Willen der Götter in ihren Angebot. Denn die Fremden waren Reisende, die für ihre Philosophie durch die Welt zog. Und sie gaben die Möglichkeit, den alten Wald zu durchdringen und den Norden zu verlassen.
Gedrängt von unseren Schamanen willigte unser Herrscher, eine kleine Anzahl Freiwilliger ziehen zu lassen. Ich erkannte meine Chance und schloss mich den Fremden an.
Meine Zeit bei den Vagabunden begann.

Gemeinsam mit Anderen unseres Stammes verließen wir unsere Jagdgründe und wanderten in Richtung Norden. Mit Bedacht schafften es die Fremden schließlich uns an den niederen, von unseren Göttern verdammten Elfen vorbei zu bringen. Wie sie dies schafften ist mir seit heute ein Rätsel, wo doch unsere Rudel noch nie den Wald betreten konnte, ohne auf unsere Feinde zu stoßen.
Mein starkes Misstrauen den Fremden gegenüber sank, als wir schließlich den alten Wald südwestlich verließen. Und so nahm ich die Fremden, die Vagabunden, mit auf in den Kreis derer, die ich zu schützen geschworen habe. Sie lehrten mich ihre Philosophie und zeigten mir, dass sie unserer Religion der Vier Götter nicht im Wege stand.

Die Götter machen mich stark. Drashín, der mein Blut brachte, Maralla, die mir den Verstand schenkte, Balkara, der mein Hab und Gut Hart und mich standhaft machte und Othar, der meine Feinde heimsucht und mich irgendwann einmal mit in sein Reich führt. Doch dieser Tag vermag noch Lang zu sein.
Schon früh brachten mir die Alten der O´tha´na bei, wie alles im Zusammenhang steht, wie Jäger und Gejagter einen Kreislauf bilden, wie selbst der Wind und das Wetter die Welt formen im Willen unserer Götter.
Die Erwachsenen brachten mir das Überleben in der Kälte bei, die Jagd, den Kampf. Und ich bin stolz darauf, den Namen der O´tha´na weiter zu führen.


Von den Vagabunden, die uns durch den Wald gebracht hatten, zieht niemand mehr mit unseren Stamm. In zahlreichen Orten haben wir uns verloren. Manche blieben in den Städten, Andere kamen hinzu. Und so bildete sich langsam die Gruppe, mit der Ich nun durch die Länder streife.
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